Tuchfabriken und Arbeiterhäuser - Zeugen des Industriezeitalters

Entdecken Sie... die Industriegeschichte der Eupener Unterstadt!

Die Eupener Unterstadt wurde in der industriellen Revolution zum Motor der Stadt. Entsprechend vielfältig ist das Kulturerbe. Dies ist das Fazit einer Studie zum Denkmalbestand der Unterstadt.

Foto Industriegeschichte

Die Eupener Unterstadt wurde in der industriellen Revolution zum Motor der Stadt. Das wichtige Tuchgewerbe zog im 19. Jahrhundert von der Oberstadt vollständig in die Unterstadt. Zahlreiche Fabriken wurden errichtet, aber auch Arbeiterhäuser und Fabrikantenvillen. Der Stadtteil wuchs explosionsartig. Mit der wachsenden Bevölkerung entstanden auch öffentliche Einrichtungen. Ein Kindergarten, Schulen und ein Schwimmbad wurden errichtet. Die Unterstädter stifteten Geld für den Bau der Kirche. Die Kirchengemeinde baute eine Pfarrei, Vikarie und Pfarrhaus. Es entstand ein eigenständiges, lebendiges Viertel. Die Entwicklung der Eupener Unterstadt vom Dorf zum Industriestandort ist spannend. Erzählen können diese Geschichte der Industrialisierung die Menschen, die dort gelebt, gearbeitet und gewohnt haben. Die Videos mit den Geschichten der Unterstädter finden Sie im weiterführenden Link am Ende der Seite. Aber auch die Gebäude aus jener Zeit machen diese Geschichte erlebbar.

2013 gab die DG eine Studie zur Erfassung des Denkmalbestandes der Eupener Unterstadt in Auftrag.

Die Ergebnisse dieser Studie sind in der Broschüre "Die Industriegeschichte der Eupener Unterstadt" zu lesen. Die Veröffentlichung können Sie kostenlos bestellen oder hier herunterladen. Im weiterführenden Link am Ende der Seite finden Sie den Katalog zur Industriegeschichte der Unterstadt mit zahlreichen zusätzlichen Infos zu den Gebäuden.