1. August bis 25. September, Stadtmuseum Eupen

Ausstellung zeigt besonders sehenswerte Restaurierungen

Wie jedes Haus erfährt auch ein Denkmal im Laufe seines Lebens einige Veränderungen. Manchmal sind neben der Pflege des Gebäudes auch größere Restaurierungen notwendig. Einige gelungene Projekte zeigt diese Ausstellung.

Denkmäler sind Zeugen unserer Vergangenheit

Philippenhaus in Kettenis (Luftaufnahme von Damien Köttgen)

Das Denkmal ist ein einmaliger Datenspeicher über historische Bauformen, Handwerkstechniken, Materialwahl, Nutzung und Lebensweisen vergangener Epochen. Sie spielen eine wichtige Rolle in der reichhaltigen Geschichte Ostbelgiens.

Wenn unsere Denkmäler verloren gingen, wäre das ein unwiederbringlicher Verlust für uns alle. Auch die beste Kopie könnte diesen Verlust nicht ersetzen. Um die Denkmäler in ihrer originalen Substanz zu erhalten, kommt den Eigentümern eine bedeutende Rolle zu. Dabei geht es nicht darum, die Denkmäler in Museen zu verwandeln, sondern sie in ihrem Umfeld zu erhalten und zu nutzen.

Der Denkmalschutz ist die rechtliche Grundlage

Er zielt darauf auf, Denkmäler, Landschaften und Ensembles vor Zerstörung zu schützen und zu erhalten. Denkmalschutz bedeutet Substanz- und Umgebungsschutz für ein besonders wichtiges Kulturerbe unserer Gemeinschaft. Dies geschieht durch die "Unterschutzstellung" eines Objektes.

Um das Denkmal zu erhalten, bedarf es neben des Denkmalschutzes auch einer guten Denkmalpflege. Aus diesem Grund legt auch die Deutschsprachige Gemeinschaft einen großen Wert darauf, geschützte Objekte behutsam zu pflegen und instand zu setzen.

Das Denkmalschutzdekret ist vor zehn Jahren in Kraft getreten. In diesen zehn Jahren wurden viele geschützte Objekte in Ostbelgien restauriert. Kommen Sie und schauen Sie sich einige dieser Projekte im neu eröffneten Stadtmuseum in Eupen an!

Im Stadtmuseum, Gospertstraße 52-54 in Eupen

 

Öffnungszeiten:
dienstags - sonntags: 13-17 Uhr
montags geschlossen