Denkmalgenehmigung

Die so genannte Denkmalgenehmigung wird mit einem Formular beantragt. Sie können das Formular telefonisch im Ministerium bestellen oder hier herunterladen.

Wann benötige ich eine Denkmalgenehmigung?

Sie müssen eine Denkmalgenehmigung beantragen, wenn Sie bauliche Veränderungsarbeiten oder Veränderungen des Erscheinungsbildes an einem vorläufig oder endgültig geschützten Objekt vornehmen wollen. Dies gilt auch, wenn Sie Firmenzeichen, Werbevorrichtungen oder Beleuchtungen anbringen möchten. Dasselbe gilt auch für Veränderungsarbeiten des Erscheinungsbildes an bestehenden Gebäuden, Freiflächen oder Parzellen, die sich im Schutzbereich eines geschützten Objektes befinden.

Wo kann ich nachfragen, ob ich eine Denkmalgenehmigung benötige?

Um Veränderungsarbeiten vornehmen zu können, müssen Sie eine Baugenehmigung beantragen. Dazu müssen Sie sich an Ihre Gemeindeverwaltung wenden. Diese ist verpflichtet, Ihnen bei der Beantragung der Baugenehmigung mitzuteilen, ob Sie für die geplanten Arbeiten auch eine Denkmalgenehmigung brauchen. Sie können natürlich auch jeder Zeit im Ministerium nachfragen.

Damit Ihr Antrag auf Denkmalgenehmigung vollständig ist, füllen Sie das dafür vorgesehene Formular aus und fügen folgende Unterlagen hinzu:

  • Eigentumsnachweis für das Objekt (z.B. Katastereintrag, Kaufvertrag, Erbvertrag…)

  • Beschreibung der Arbeiten mit aktuellen Fotos

  • Pläne der Umbauarbeiten 

  • Falls der Eigentümer nicht der Antragsteller ist: die schriftliche Einwilligung des Eigentümers

Diese Dokumente reichen Sie im Ministerium ein. Sie werden schriftlich darüber informiert, ob Sie Dokumente nachreichen müssen oder ob Ihr Antrag vollständig ist. Der Fachminister bittet Ihre Gemeinde und die KDLK darum, innerhalb von 30 Tagen ein Gutachten zu Ihrem Antrag abzugeben. Danach entscheidet der Minister über den Antrag. Wenn der Antragsteller mit der Entscheidung nicht einverstanden ist, kann er innerhalb von 30 Tagen Einspruch einlegen. Die Genehmigung gilt zwei Jahre. Sollten bis dahin die Arbeiten nicht in erheblichem Maße begonnen haben, verfällt die Genehmigung. Allerdings kann sie einmal um ein Jahr verlängert werden. Der Antrag auf Verlängerung muss spätestens einen Monat vor Ablauf der Gültigkeit der erteilten Denkmalgenehmigung eingereicht werden.

Denkmalgenehmigung vergessen?

Wenn Arbeiten ohne Denkmalgenehmigung durchgeführt oder die Vorschriften der Genehmigung nicht beachtet werden, ist der Bauherr dazu verpflichtet, den vorherigen Zustand wieder herzustellen. Die Kosten dafür trägt der Bauherr.

Die so genannte Denkmalgenehmigung wird mit einem Formular beantragt.
Sie können das Formular telefonisch im Ministerium bestellen oder hier herunterladen.