Schutzbereiche

Die Umgebung eines Denkmals oder eines Ensembles ist für dessen Erscheinungsbild prägend. Zum Beispiel sind Schlösser oft von einer großen Freifläche umgeben. Diese ist nicht überflüssig, sondern ein wichtiger Bestandteil des historischen Landschaftsbildes, das erhaltenswert ist. Diese Umgebung darf durch neue Bauten oder Veränderungen an bestehenden Bauten nicht soweit verändert werden, dass die Eigenart des Denkmals wesentlich beeinträchtigt wird. Diese Schutzbereiche sind klar definiert und sollen gewährleisten, dass die jeweilige besondere Wirkung eines Denkmals nicht geschmälert wird. Die räumliche Abgrenzung eines Schutzbereiches hängt von der Art, der Größe und der Lage des Denkmales ab. Im obigen Beispiel des Schlosses und der umliegenden Freifläche kann der Schutzbereich durchaus einige Hektar umfassen, bei einer historischen Villa fällt der Schutzbereich kleiner aus.

Mein Haus liegt in einem Schutzbereich. Was nun?

Solange Sie keine baulichen Veränderungen an Ihrem Haus planen, bleibt alles beim Alten. Möchten Sie jedoch etwa das äußere Erscheinungsbild, bspw. die Fassade verändern oder anbauen, benötigen Sie eine Denkmalgenehmigung.

Auch hier gilt: Veränderungen sind erlaubt, Sie brauchen lediglich eine Genehmigung.