Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Wasser und Mühlenteiche

Mit dem Umzug der Tuchherstellung von der Ober- in die Unterstadt zum Ende des 18. Jahrhunderts beginnt für die Unterstadt ein neues Zeitalter. Vorher gab es in dem bis dahin nur spärlich besiedelten Stadtteil nur einzelne Wassermühlen. Viele Ereignisse und natürliche Gegebenheiten waren Grund dafür, dass die Unterstadt einen rasanten Aufstieg erlebte. Die beiden Flüsse Hill und Weser sorgten mit dem schon im 14. Jahrhundert angelegten System von Wasserabzweigungen mittels Wehren und Schleusen für genügend Wasser zum Antrieb der Mühlräder, zum Färben der Tuche und später zum Antreiben der Maschinen. Weser und Hill sind damit der Ursprung der Besiedlung der Unterstadt und vor allem der Ansiedlung der Industrie.

Ein Zeugnis der Vorindustrialisierung sind die so genannten Mühlenteiche. Mühlenteiche sind Abzweigungen der Weser und Hill, bei denen der Wasserstand durch Stauwehre geregelt wurde. Dadurch konnte ein gleichmäßiger Wasserstand erzielt werden, damit den Mühlen mit ihren Wasserrädern immer genügend Wasser zur Verfügung stand. 

Die Mühlenteiche sind bis heute noch gut in der Landschaft zu sehen und eine Wanderung entlang der Flussläufe lässt einen die Stauwehre, Schleusen und Abzweigungen zu den Teichen entdecken.

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