Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Kelten in der Eifel

Die Kelten geben uns auch nach jahrzehntelanger Forschung noch viele Rätsel auf. Sie hinterließen keine eigenen schriftlichen Spuren und ihre Siedlungen, deren Gebäude größtenteils aus Holz bestanden, können nur in den seltensten Fällen lokalisiert werden.

Ihre Grabstätten dagegen sind heute teilweise noch zu erkennen und sind somit die wichtigste archäologische Quelle, um mehr über das Leben, die Glaubensvorstellungen und Bräuche der Kelten zu erfahren. Um etwa 500 vor Christus wurde die Region um Burg-Reuland und Sankt Vith zum ersten Mal von keltischen Stämmen besiedelt.

Die Bestattungsplätze der Kelten, deren flache Hügelgräber bis heute erhalten sind, zeugen von ihrem Dasein. Insgesamt wurden 60 Grabhügel geortet, wovon der Archäologische Dienst der DG in den letzten fünf Jahren zwölf in Grüfflingen (Burg-Reuland) und drei in Neundorf (Sankt Vith) wissenschaftlich erforscht hat.

Da die Gräberfelder in Grüfflingen und Neundorf recht klein sind, kann angenommen werden, dass hier lediglich die Verstorbenen eines einzelnen Gehöftes oder einfachen Familienverbundes beigesetzt wurden. Möglicherweise wurden aber nur Angehörige von gehobenem sozialem Stand, wie bspw. die Oberhäupter, in den Grabhügeln bestattet.

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