Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Kapelle St. Johannes Baptist Enthauptungskapelle

Fassade
Hauptaltar: Tabernakel
Eingangsportal
Orgelempore, Stuckornamente
Deckenfreske
Orgelempore, Stuckornamente
Fenster
 
Typologie Kapelle
Historischer Zeitabschnitt Frühe Neuzeit (1492 bis 1789)
Stile Barock
Jahrhundert 18. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 25.03.1983
Jahr 1747
Kurzbeschreibung 1747 ließ das Ehepaar Görtz neben ihrem Wohnhaus in Nispert (Haus Nispert, Couvenplatz 1) diese wunderschöne Barockkapelle durch den berühmten Aachener Architekten Couven errichten, um den Anwohnern des Weilers den beschwerlichen Weg nach St. Nikolaus zu ersparen. Die Ausstattung der Kapelle zeigt den Beginn des Rokoko-Dekorationsstils. Der Innenraum gleicht einem Rechteck mit abgerundeten Ecken. Der Hochaltar wurde teilweise in eine Wandnische eingesetzt und wird durch eine geschweifte Kommunionsbank abgegrenzt.
Beschreibung Einschiffiger Ziegel- und Blausteinbau mit Schiefermansarddach, der in einem Chor mit halbrunder Apsis endet. Schöne Blausteinfassade, davor eine Treppe mit rechteckigen, seitlich geschweiften Stufen und weißen zementierten Ziegeln. Hoher Sockel mit großem, vorspringendem gut gehauenem Mauerverband. Tür und Ochsenauge in einer großen, rundbogigen Arkade mit Querrillen, die von einer zweiten, flachen und mit großem profiliertem Keilstein versehenen, gedoppelt wird, welche an er halbrunden Form des Giebels erinnert. Grosse ovale Medaillons an jeder Seite. Eingangstüre mit Pfeilern mit Bögen und stichbogigem Sturz mit abgefasster Unterseite, gedoppelt von einer schweren Traufleiste, unterbrochen von einem Keilstein in Form eines Akantusblattes. Dekorative Motive in Rocaillestil um eine stumme Kartusche im Tympanon, der den Sturz von der Traufleiste trennt. Darüber imposantes ovales Ochsenauge mit großer vertikaler Achse. Rechts abgerundete Ecke, von einer Reihe Eckquader in gerader Folge in der Fassade, in Zahnschnittfolge auf der Seite, unterstrichen. Dreijochiges Langhaus mit stichbogigen Öffnungen und Pfeiler mit drei Zahnschnitten. Oktogonales Glockentürmchen über dem Chor, mit Schalloch und polygonaler Zwiebel darüber ein schmiedeeisernes Kreuz. Innen reiche Stuckdekoration. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Couvenplatz 2
Eupen
4700
Belgien