Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Eimer

Eimer
Karte Ortsnamen
 
Erläuterung

Bei den Bezeichnungen für einen Eimer gibt es im Untersuchungsgebiet ein Nebeneinander zweier Wörter, nämlich Eimer (in verschiedenen mundartlichen Lautvarianten: Emer, Iimer, Eimer, Emmer, Ömer) im gesamten Eifelgebiet, dem Aachener Raum sowie den ostbelgischen Nordgemeinden Raeren, Kelmis, Lontzen und Topp im Norden der DG und den angrenzenden offiziell französischsprachigen Gemeinden. Beide Wörter sind aus dem Lateinischen entlehnt.

Eimer, dessen Lautvariante Emer neben Eimer im Süden deutlich überwiegt, während es im Norden eher Emmer heißt, geht auf lat. amphora ‚Gefäß mit zwei Henkeln’ zurück und ist in der althochdeutschen Form eimbar seit dem 8. Jh. belegt.

Topp, das im RhWb für einen Streifen von Eupen über Selfkant bis Geldern am Niederrhein aufgeführt ist (Bd. 8, S. 1215), stammt von lat. tubus ‚Röhre’, bezeichnet also ein röhrenförmiges Gefäß (vgl. auch engl. tub ‚Tonne, Zuber’).

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