Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

rauchen

rauchen
Karte Ortsnamen
 
Erläuterung

Wie bei einigen der anderen Karten auch (z. B. Lampe) verläuft bei der Karte zum Verb rauchen ebenfalls eine ausgeprägte lexikalische Grenze ungefähr an der Grenze zwischen dem ripuarischen und dem moselfränkischen Dialektgebiet.
Nördlich dieser Grenze werden die mit Pfeife verwandten Wörter piife und piipe verwendet, die laut RhWb eigentlich nur 'behaglich die Tabakpfeife rauchen' bezeichnen (Bd. 6, S. 698), deren Bedeutung hier aber auf das Rauchen von Zigaretten erweitert worden ist. Dabei wird aus dem südniederfränkischen Gebiet links der Benrather Linie eher piipe mit unverschobenem p gemeldet, rechts davon piife.
Im moselfränkischen Teil des Untersuchungsgebiet verwendet man mundartliche Varianten des alten gemeingermanisches Wortes rauchen.
Neben diesen beiden Wörtern wurde aus Hünnigen qualme und aus Sippenaeken schwame gemeldet. Beide Wörter funktionieren nach demselben Prinzip wie rauchen, das 'Rauch erzeugen' bedeutet. Somit bedeutet qualme 'Qualm erzeugen' und schwame 'Schwaden (auch ‚Schwadem’) erzeugen'.
 

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