Kapelle St. Eligius (Krewinkel)

Kapelle
Fenster
Turm, Südwand
Gewölbeschlussstein
Gewölbeschlussstein
Gewölbeschlussstein
Fenster
Wandmalerei
Wandmalerei
Altar
Netzgewölbe
Gesamtansicht von Osten
Gewölbeschlussstein - Hl. Eligius von Noyon
Kapelle
Trotz spürbarer Verteuerung Ja zur Kapellenrestaurierung
Sakralmuseum in früherer Kapelle
Postkarte der Kapelle
Kapelle Krewinkel steht bald für Ausstellungen und Konzerte offen
Spätgotisches Kleinod zum Sakralmuseum umgestalten
 
Typologie Kapelle
Historischer Zeitabschnitt Spätmittelalter (1250 bis 1520)
Stile Gotik
Jahrhundert 16. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 09.03.1979
Kurzbeschreibung Eine der schönsten Kapellen der Eifel liegt im alten Kern des kleinen Ortes und stammt spätestens aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Erdgeschoss des massiven Turms weist Schießschachte auf, was andeutet, dass der Turm älter als die gotische Kirche ist und ursprünglich eine wehrhafte Funktion hatte. Im Chor, der ehemals ein eigenständiges Bethaus war, befinden sich schöne gotische Wandmalereien, die im Zuge der Restaurierung entdeckt und freigelegt wurden. Heute wird die Kapelle als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt.
Beschreibung

Untersetzter Turm im Westen mit zwei Geschossen, durch eine Traufleiste in Verlängerung derer der Kandeln des Langhauses getrennt, in den roten Stein, der für alle architektonischen Elemente verwendet wurde, gemeißelt. Im Parterre im Norden und im Süden, sich verbreitende Öffnungen als Schießschachten. Gotische Schalllöcher im Norden und Süden. Oktogonaler Helm mit Schiefer über Kandel. Unter Satteldach mit Cherbains und Aufschieblingen, kurzes zweijochiges Schiff, an eine alte Saalkirche erinnernd, gestützt durch in der Mitte Strebepfeiler mit zirkumflexen Giebel mit dahinter einem Chor ebenfalls mit zwei Achsen, schmäler, mit einem Strebepfeiler in der Mitte und flacher Apsis. Niedrige rundbogige Eingangstüre im Süden in der ersten linken Achse des Schiffes: profilierte Rahmung über Hohlkehlen aus mehreren Steinen. Zum Erhellen des Schiffes, zwei interessante gekuppelte gotische Fenster im Norden und Süden des Chores, Steinmetzzeichen; ein drittes übrigens in der flachen Apsis, bis zur Füllung geschlossen. Spitzbogengewölbe; Anfänger auf eingelassenen Säulchen ohne Kapitell, sprechende Gewölbeschlusssteine. Breite Öffnung als Dreikant zum Turm hin.

(Quelle: Denkmälerverzeichnis)

Neuere Erkenntnisse über Baugeschichte durch archäologische Ausgrabungen. Durch die Komplettrestaurierung Ende des 20. Jahrhundert wurde das halb geschlossenen Fenster im Chor wieder geöffnet und in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

Krewinkel
Krewinkel/Büllingen
4760
Belgien