Kirche St. Lambertus (Manderfeld)

Turm, Westwand
Alte Dorfansicht mit Kirche
Alte Ansicht
Wappen
Chor und Schiff
Turm
Grabdenkmal
Glocke im Turm
Taufbecken
Akte Kirchendach Manderfeld verzögerte sich erneut
Turm erhält neues Dach
Sanierung und Restaurierung der Kirche Manderfeld
Auch Manderfeld hat eine sehenswerte Pfarrkirche
Innenansicht
Trockenlegung der Pfarrkirche
Grundriss
 
Typologie Kirche
Historischer Zeitabschnitt Mittelalter
Stile Gotik
Jahrhundert 16. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 19.10.1990
Kurzbeschreibung Diese eindrucksvolle gotische Kirche mit romanischem Turm liegt inmitten des Dorfkernes. Sie wurde erstmals zu Beginn des 14. Jahrhunderts in einem Register aller Pfarren des Bistums Köln erwähnt. An einer Ecke des Turmes ist das Wappen des Richard von Greiffenclau zu Vollraths, Fürstbischof von Trier, angebracht. Er hat im 16. Jahrhundert wahrscheinlich die erste von mehreren Veränderungen vornehmen lassen. Das Langhaus hat bis auf eine Ausnahme spitzbogige Fenster.
Beschreibung Mitten im Dorf, hervorragende gotische Kirche mit im Westen romanischem Turm. Verputzter Bruchstein unter Satteldach mit Cherbains. Die architektonisch herausragenden Teile, Rotsandstein, in der Regel aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Steinmetzzeichen. Massiver Turm, wahrscheinlich aus dem 11.-12. Jahrhundert unter oktogonalem Schieferturmhelm. Mögliche Restaurierung nach 1520 durch Richard von Greiffenclau, dessen sprechender und scheinbar datierter Wappenschild an der Ecke des Turmes. Breiter abgestufter Übergriff am Sockel. Rundbogiges stark profiliertes Portal, 1789 im Keilsteindatiert. Ochsenauge im Westen, um den Durchgang unter dem Turm zu erleuchten, verschiedenartige Schalllöcher oben, im Norden noch gotisch. Hohe Kosten für die Restaurierung in 1821. Wahrscheinlich ebenfalls von nach 1520 dreijochiges Schiff mit Strebepfeilern mit Traufleiste und als nicht verschleierter Giebel im Chorbereich abgeschnitten. Spitzbogenfenster ohne Füllung, ein einziges rundbogig im Nordwesten, wahrscheinlich seit den Arbeiten von 1780. Ursprüngliche Deckung mit zentraler Säule verschwunden, wahrscheinlich auch seit diesem Zeitpunkt. Empore durch Chronogramm 1781 datiert. Seitlich durch die alte, 1656 datierte Sakristei im Norden und die spätere im Süden verdeckt, schmälerer zweijochiger Chor mit Kreuzrippengewölbe, durch Strebepfeiler gestützt, wie übrigens auch seine dreiseitige Apsis. Breites profiliertes Gesims. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Manderfeld
Manderfeld/Büllingen
4760
Belgien