Schloss Wallerode

Herrenhaus
Herrenhaus
Innenhof
Südflügel der Anlage mit Torduchfahrt
Gartenturm
Brunnenturm
Wappen
Südflügel, Nordseite
Südflügel, Nordseite, Wappenstein
Zeichnung des Schlosses
Schloß Wallerode steht unter Denkmalschutz
 
Typologie Schloss- und Herrenhaus
Jahrhundert 17. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 10.10.1985
Kurzbeschreibung In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde diese große Schlosshofanlage durch Johann Heinrich von Baring errichtet, möglicherweise auf Resten einer alten Burg. Das Herrenhaus wurde zur Mitte des 18. Jahrhunderts entweder neu errichtet oder stark verändert. Das eindrucksvolle Eingangsportal aus Schiefer hat im Giebel das Wappen der Baring-Dhaem. Ein weiteres Wappen derselben Familie befindet sich am Kamin im Inneren. Einer Zeichnung des 18. Jahrhunderts zufolge muss die Anlage zusätzlich zu den heutigen Gebäuden noch über eine Vorburg und eine Kapelle verfügt haben.
Beschreibung Im Jahre 1819 an Thérèse Cavens verkauft. Der Familie von Frühbuss gehört es seit dem Jahr 1841. Im 19. Jahrhundert wurden die Fenster überarbeitet. Verputzter Schieferbruchstein unter Dach mit Cherbains mit Walmen: sieben Achsen symmetrisch um Mittelachse und zwei Geschosse spitzbogiger Öffnungen im Parterre, rechteckiger in der Etage, alle scheinbar seit dem Wechsel der Eigentümer im Jahre 1841. Aus der gleichen Zeit leichte Veränderungen am Rundbogen, an der Mauerfüllung der Oberlichter und an der Vortreppe der ausgezeichneten Eingangstür aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich, Schiefer: ionische Pilaster, heute spitzbogiger Bogen unter Oberlicht im Geschmack des 19. Jahrhunderts, originaler schiefer Giebel mit Wappen Baring-Dhaem. Schule oder Atelier der Starck in Recht. Hinten, früher mit der heute veränderten, barocken Treppe in T-Form, senkrechter Pavillon unter Mansarddach, an der Mitte dieser gut umgestalteten Westfassade angehängt. Links diesen Westflügel verlängernder, langer Dependenztrakt in deutlichem Rücksprung, heute ohne die Öffnungen des 17. Jahrhunderts, die er zum Hof hin beibehalten hatte. Hierunter rechts, unweit eines Eingangs mit gerader Treppe, Platte mit Wappen Baring-Montigny. Veränderung der anderen Flügel zu Wirtschaftszwecken in den Jahren 1906 und 1929, unter Beibehalt eines Türmchens mit zwiebelförmiger Ähre und Wegfall eines anderen. Am Eingang zwei zylindrische Türme des 17. Jahrhunderts, Bruchstein gekälkt, unter oktogonalem Schieferhelm im Profil eines Kampanile, einer als Brunnen, der zweite zweigeschossig, am Ende eines Gartenmäuerchens. Innen, wo man im Jahre 1744 eine Privatkapelle erwähnt hatte, es sei denn es handelt sich um eine Verwechslung mit der dem Schloß nahegelegenen Kapelle auf der bereits erwähnten und dem Remaklus Le Loup zugeschriebenen Zeichnung - restaurierter Kamin von 1736 mit Wappen Baring-Breiderbach (?). (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Wallerode 17
Wallerode/St. Vith
4780
Belgien