Kirche St. Peter (Ouren)

Gesamtansicht
Chor
Tür
Bodenplatten
Gewölbe
Gewölbe
Schiff, Südansicht
Fenster
Kreuzrippengewölbe
Gewölbeschlussstein
Gewölbeschlussstein
Gewölbeschlussstein
Wappenstein Margarita von Ouren
Weihwasserbecken
Teure Projekte an Kirchen in Maldingen und Ouren
Ehemaliges Altarbild in Ouren aufgestöbert
Aufriss
 
Typologie Kirche
Stile Gotik
Jahrhundert 15. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 04.10.1974
Datum Zusatz Die Umgebung der Kirche ist auch als Landschaft geschützt.
Kurzbeschreibung Diese sehr alte Kirche mit romanischem Turm und einem Schiff, dessen Öffnungen im 15. Jahrhundert verändert wurden, liegt malerisch inmitten eines eingefriedeten Kirchhofes und unter Bäumen. Das Eingangsportal und der auffällige oktogonale Chor stammen aus dem 18. Jahrhundert. Eigentümlich ist das niedrige Langhaus mit einfachem Satteldach. Innen trifft man auf ein Kreuzrippengewölbe aus dem 15. Jahrhundert mit verzierten Gewölbeschlusssteinen.
Beschreibung Die Kirche wurde bereits 1337 erwähnt. Links vom Eingangsportal gesäumt und durch einen schweren Strebepfeiler geschützt, gerungener Westturm unter oktogonalem leicht geneigtem Schieferturmhelm; mit als einziger Öffnung heute, eine viereckige Öffnung in der Nordwand. Einschiffiges dreijochiges, relativ niedriges Langhaus mit einfachem Satteldach mit Cherbains; drei Öffnungen im Süden zu seiner Erhellung, mit Umrandungen aus braun gestrichenem braunem Sandstein: um eine, rundbogig und profiliert, vom Anfang des 17. Jahrhunderts (?), zwei andere, gotisch, wovon die rechte in der Brüstung die Jahreszahl 1576 trägt; blinde Wand im Norden. Für den oktogonalen Chor des 18. Jahrhunderts, durchgehendes Band in halber Höhe der Mauern, ebenfalls braun gestrichen, die hohen rundbogigen Öffnungen mit drei Keilsteinen der Süd-, Nord- und ehemals Ostwand unterstreichend und verbindend. Im Osten, Zugangstüre mit oben im Rundbogen demselben Datum 1741, krummlinige achtseitige Haube mit Wetterfahne, "ANNO 1741" datiert. Im Nordosten angesetzt, Sakristei aus dem Jahre 1912 mit rundbogigen Öffnungen. Innen, oftmals auf Säulchen ohne Kapitell, Kreuzrippengewölbe des 15. Jahrhunderts mit Gewölbeschlusssteinen mit Darstellungen. Zwei sandsteinerne Reliefs mit Wappen von Giltingen und von Ouren, 1625 datiert und von der alten Burg herstammend. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Ouren
Ouren/Burg-Reuland
4790
Belgien