Kirche St. Remaklus (Thommen)

Gesamtansicht, Westwand
Alte Ansicht
Apsis, Gewölbe
Schiff, Südansicht
Konsole
Fenster mit Glasmalerei
Schiff, Südwand
Konsole
Turm, Südwand
Türe
Tür
Neue Orgelklänge in der Pfarrkirche Büllingen
Schmuckes Gotteshaus wird renoviert
Architektonisches Kleinod, das dringender Pflege bedarf
Kirchenrenovierung wurde für Thommen zur Geduldsprobe
Minister brachte Zusage für Kirche in Thommen
Hoffnung auf Restaurierung
Remakluskirche und Pfarrhaus Thommen
Lockerer Spaziergang durch 2000 Jahre Dorfgeschichte
Pfarrgemeinde Thommen wieder daheim
Remaklus-Reliquien fanden Platz in neugeweihtem Altar
Feierlicher Einzug ins renovierte Gotteshaus
Remaklus-Kirche erstrahlt wieder im alten Glanz alter Tage
 
Typologie Kirche
Stile Gotik
Jahrhundert 16. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 28.11.1983
Datum Zusatz Die Umgebung der Kirche und des Pfarrhauses ist als Landschaft geschützt.
Kurzbeschreibung Der Westturm der Kirche wurde am Ende des 15. Jahrhunderts wegen wichtiger Arbeiten erwähnt. Somit kann davon ausgegangen werden, dass an diesem Ort schon vorher eine Kultstätte gestanden hat. Das gotische Langhaus wurde laut einer Inschrift 1890 erneuert, weitere Umbauarbeiten geschahen im 20. Jahrhundert. Vom Anfang des 16. Jahrhunderts stammen einige schöne Architekturelemente im Innenraum der Kirche, so beispielsweise die bearbeitenden Sockel mit Personendarstellungen, das Kreuzrippengewölbe oder die Mauernische aus gestrichenem Sandstein.
Beschreibung In der Mitte des Dorfes, Kultstätte einer sehr alten Pfarre, bis vor kurzem von einem Terrassenfriedhof mit hoher Mauer und Baumvorhang umgeben. Die Mauern des Turmes sind grau verputzt, mit bedeutender Neigung, oben, mit Schallöchern mit neuer Verblendung. Oktogonaler Schieferturmhelm. Gotisches Langhaus aus weißem Schieferbruchstein unter weitem Satteldach mit Cherbains, im Jahre 1890 laut Inschrift auf Höhe der Apsis erneuert. In 1985 wiederum erneuert. Aufschieblinge. Schiff und südliches Seitenschiff mit drei Jochen, durch Strebepfeiler gestützt, das erste blind im Westen die anderen mit Spitzbogenfenstern. In der südlichen Ecke der Apsis, unschöner Bruchsteineingang vom Anfang unseres Jahrhunderts (?). Zweijochiger Chor und dreiseitige Apsis, ebenfalls mit Strebepfeilern. Spitzbogenöffnungen mit Mauerfüllung. Anfang 16. Jahrhundert senkrecht vom nördlichen Seitenschiff ausgehend, im Jahr 1910 eingefügt, neuer Chor und Teil des Schiffes, nach Plänen des Architekten J.F. Klomp aus Dortmund: sichtbarer Bruchstein, Strebepfeiler, gotische Fenster, innere Deckung mit Zwischenrippen und Nebenrippen. Innen, Säulen ohne Kapitell, Kreuzrippengewölbe, bearbeitete Sockel mit Personen, Mauernische aus gestrichenem Sandstein, Anfang 16. Jahrhundert. Als Zugang vom Turm zum alten Schiff, rundbogige Tür auf Pfosten mit drei Quadern, das Ganze aus braunem Sandstein, 1776 im zentralen Keilstein des Sturzes datiert. Um die Kirche herum, dieser als Krone dienend, mehrere interessante Zeugen regionaler traditioneller Architektur des 19. Jahrhunderts, große und klare Formen, weiß verputzt und Schiefer, das Wohnhaus vor allem in der Fassade geöffnet. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Thommen/Burg-Reuland
4790
Belgien