Kirche St. Anna (Wirtzfeld)

Turm
Alte Ansicht
Alte Ansicht
Gewölbe
Konsole
Gewölbeschlussstein
Schiff und Chor
Schiff
Grabstein
Grabkreuz des Hubert Charles Joseph Deparote
Taufbecken
Glocke
Turm
Antike Statue aus Kirche verschwunden
Sankt Anna wacht hoch über Wirtzfeld
Aufmaß Südseite
Grundriss
 
Typologie Kirche
Stile Gotik
Jahrhundert 16. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 04.08.1984
Kurzbeschreibung Der vielleicht romanische Turm der Kirche, dessen früheste Bauphase im 11.-12. Jahrhundert anzusiedeln ist, steht nicht wie üblich in der Achse des Schiffes sondern ist leicht westlich verlagert. Die verschiedenartigen Fensterlaibungen, Rotsandstein und Rechter Schiefer, lassen auf mehrere Bauphasen schließen, wobei die wichtigsten Veränderungen wohl im 18. Jahrhundert vorgenommen wurden. Schiff und Chor haben ein Kreuzrippengewölbe mit verzierten farbigen Schlusssteinen. Bei genauerem Hinsehen sind an den gotischen Strebepfeilern Schleifspuren der Werkzeuge zu erkennen.
Beschreibung Auf einer Anhöhe etwas abseits des Dorfes, inmitten ihres eingefriedeten Kirchhofes, einschiffige Kirche in verputztem Bruchstein unter einem steilen Schiefersatteldach mit Aufschieblingen. 11.-12. und 16.? Jahrhundert? Im Westen, nicht in der Achse, sondern in Verlängerung des südlichen Kandels, schwer zu datierender schwerer Turm mit quadratischem Grundriss, vielleicht romanisch. Mauern mit starker Neigung; achteckiger Schieferturmhelm. Ankereisen in S-Form im Süden und Norden. Zwei Geschosse Schalllöcher, wahrscheinlich alle überarbeitet. Eingang im Norden mit neuromanischem Kalksteinportal. Schiff und Chor in einem Stück, mit blinder, dreiseitiger Apsis. Gotische Strebepfeiler in Rotsandstein mit Spuren vom Schleifen der Werkzeuge. Dreijochiges Schiff, zweijochiger Chor, der rechte blind. Arbeiten im Jahre 1601. Alle Fenster mit Quadern in Zahnschnittfolge, die einen Rotsandstein, die anderen Rechter Schiefer, was auf mehrere Bauphasen schließen lässt. In der Südseite, Rücksprung der Verkleidung in den drei Jochen des Schiffes in verschiedener Höhe. Im Norden und im Süden, verschiedene Anordnungen der Strebepfeiler für die rechte Achse des Chores. Mehrmals veränderte Sakristei mit rechteckigem Grundriss, in Verlängerung der Apsis. Innen Kreuzrippengewölbe in Schiff und Chor, mit Schlusssteinen und Anhänglingen mit Darstellungen. Diagoal liegender gepflegter Plattenbelag, Schiefer. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Wirtzfeld/Büllingen
Belgien