Kirche St. Aldegundis (Recht)

Turm
Kirche
Orgel
Fenster
Wetterfahne
Dach
Stützpfeiler Süd - Süd-Ost
Nordwand, Kapitell
Südwand, Kapitell
Schlussstein Apsis
neugotischer Hochaltar
Weihwasserbecken
Tür Nordwand (Detail)
neugotischer Seitenaltar
Gewölbe
Sakristeitür, Detail
Schlussstein
Taufbecken
Historische Aufnahme
Historische Aufnahme
Recht feiert die hl. Aldegundis
Heilige dienen als Leitbild
 
Typologie Kirche
Jahrhundert 18. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 27.10.1995
Jahr 1732
Kurzbeschreibung Die nach Plänen des Architekten Emile Deshayes im Jahre 1925 errichtete Kirche enthält auch historische Elemente einer ehemaligen Kapelle, die bereits 1496 erwähnt wurde. So sind beispielsweise der Bruchsteinturm mit zwiebelförmigem Turmhelm aus dem Jahre 1771, der gotische Chor, der Rundbogen des Eingangs und verschiedene Reliefs sowie ein in Stein gehauenes Kreuz in den Neubau integriert worden.
Beschreibung Gebäude in Sandstein unter Schieferdach, 1925 nach Plänen des Architekten Emile Deshayes aus Lüttich erbaut. Senkrecht den noch erhaltenen Teilen der bereits 1496 erwähnten Kapelle eingefügt, 1732 zur Pfarrkirche erhoben und schließlich in den Jahren 1753 und 1771 verändert. Im Westen erhaltener, mit elegantem, oktogonalem, zwiebelförmigem Turmhelm aus dem Jahre 1771 versehener, schwerer quadratischer Bruchsteinturm mit groben Eckquadern, nur im oberen Teil der Süd- und Nordwand von rundbogigen Schallöchern ohne Rahmung durchbrochen. Sockel Bruchstein in abgestufter Verjüngung, leichte Neigung der Mauern, profiliertes Holzgesims. Diesen Turm seit 1753 stützende Westecken des Schiffes durch einen "Meister-Architekten" jener Zeit geplant, wahrscheinlich Starck aus Recht selbst, im zentralen Keilstein des Eingangs datiert. Abgerundete konkave Felder an den Ecken, Arkosebruchstein, Sockel im Verband, Eckquader und Bänder Schiefer, elegante rundbogige Öffnungen mit äußerer Ausschrägung, Kämpfer und zentraler Keilstein als Kartusche profiliert, Eingangstür im Norden mit herabhängendem Rundbogen und mit breiter Ausschrägung auf Postament mit Kartuschen, mit feinen und verschiedenartigen Rocaillemotiven verziert. In der Westwand, wie für den Chor, zwei Öffnungen in Wiederverwendung, die von den im Jahre 1925 abgebrochenen Seitenschiffen herstammen. Als rechter Querhausarm oder als Nebenkapelle dienender gotischer Chor des vorherigen Gebäudes, weiß verputzt und an den Ecken mit Strebepfeilern in braun-rotem Sandstein versehen, dreiseitige Apsis, steiles Schieferdach mit Aufschieblingen, graziles Glockentürmchen, teilweise in Kampanile Form. In Wiederverwendung im Süden zwei Öffnungen des alten Schiffes. Im Norden angehängte niedrige Sakristei von 1925 unter Anbauten mit Cherbains, hierin im Osten wieder eingebautes Zugangsportal zum südlichen Seitenschiff. In den drei Strebepfeilern im Süden, von links nach rechts: gotische Nische, Pietà des 18. Jahrhunderts als Basrelief und abgestuftes oder gehämmertes Feld mit Spuren eines Christus am Kreuz. Innen gotische Struktur: eingefaßte Säule, Kreuzrippengewölbe und Schlußsteine mit Darstellungen. (Quelle: Denkmâlerverzeichnis)
Recht/St. Vith
4780
Belgien