Kirche zur Unbefleckten Empfängnis

Vorderfassade
Chor: Hochaltar
westliche Sakristei: Boden
Haupteingang
Kanzelstuhl
Südwand außen: Christus am Kreuz
Hauptorgel, Ansicht Oberteil Front
Einfriedungsmauer
Schiff
Nische mit Skulptur
Grundrissskizze
Unterschutzstellungserlass vom 1. September 1983
 
Typologie Kirche
Stile Klassizismus
Jahrhundert 18. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 01.09.1983
Datum Zusatz Das Ensemble (Kirche, Kloster, Einfriedungsmauer und Umegebung) ist auch als Landschaft geschützt.
Jahr 1773
Kurzbeschreibung Die ehemalige Kapuzinerkirche ist trotz großer, einschneidender Veränderungen die größte und wohl auch schönste noch erhaltene Kapuzinerkirche in Belgien. Um 1668 wurde der Bau der einschiffigen Klosterkirche vollendet. Durch Brandstiftung wurden am 25. April 1771 die Kirche sowie das Obergeschoss des angrenzenden Klosters zerstört. 1773-1776 wurde die Kirche unter Anleitung des aus Mailand stammenden Aachener Architekten Joseph Moretti (†1793) und unter Mitwirkung der Konventionsmitglieder und der Zivilbevölkerung im klassizistischen Stil wieder aufgebaut.
Beschreibung Dreischiffig mit fünf Jochen. Kein Turm. Einfache Fassade mit Mittelrisalit mit Eckquadern in Zahnschnittfolge, die Grundmauern eines quadratischen Turmes in den zwei abgestuften Geschossen imitierend. Hohe rundbogige Tür mit darüber einer großen Nische mit darüber Statue der Gottesmutter, wiederum von rundem Giebel überragt. Große rundbogige zugerichtete Öffnung mit Verkröpfungen. Im Giebel Luke als vierblättriges Kleeblatt. Links und rechts des Mittelrisalits jeweils eine Tür mit darüber stichbogigem Fenster. Rechte Seite Bruchstein mit darüber Ziegelmauerwerk, dann ganz in Ziegelmauerwerk über niedrigem Bruchsteinsockel. Strebepfeiler zwischen jedem Joch mit stichbogiger Öffnung mit Keilstein und Gewänden in Zahnschnittfolge. Gleiche Öffnungen auf der linken Seite, Kalkbruchstein bis zur halben Höhe, darüber Ziegel. Schmaler, in flacher Apsis endender Chor, mit ähnlichen Öffnungen in den zwei Etagen. Achteckiges Glockentürmchen mit Schalldeckel und Kreuz. Schieferdeckung mit leichtem Aufschiebling. Restaurierungen im 19. und 20. Jahrhundert, die letzte in den Jahren 1987-1988. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
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Eupen
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