Kapelle St. Lambertus (Eupen)

Vorderfassade
Chor: Hochaltar, Antependium
Hochaltar
Opfertisch
Nordwand außen
Kanzel
Dach des Westbaus
Seitenansicht
Skulptur, Hl. Lambertus
Grundriss-Skizze
 
Typologie Kapelle
Historischer Zeitabschnitt Neuzeit
Jahrhundert 17. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 17.10.1949
Jahr 1690
Kurzbeschreibung Für die Bewohner des Werthviertels gab die Kaufmannsfamilie Klebanck 1690 den Auftrag für diese Kapelle. Bereits 1691 konnte dort der erste Gottesdienst gefeiert werden. Das einschiffige Langhaus wurde aus Blausteinen aus verschiedenen Regionen erbaut und ist heute das älteste Gotteshaus der Stadt. In der Nische über dem Haupteingang befindet sich eine Lambertusstatue aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der hl. Lambertus war Bischof von Lüttich und starb am 17. September um 705 als Märtyrer.
Beschreibung Zuerst Mariä Himmelfahrt gewidmet, dann 1750 dem Hl. Lambertus, 1820 verändert und vergrößert. Chor mit dreiseitiger Apsis. Drei Joche großer rundbogiger Blausteinöffnungen unter Bändchen kleiner Bruchsteine; wenig Zahnschnittfolgen. Hohes Schiefersatteldach mit leichten Aufschieblingen, profiliertes Holzgesims. Sakristei von 1828 jenseits des Chores. Rechteckiges neuklassisches, im Jahre 1820 gebautes Westwerk in Blaubruchstein in Mauerverband, um die ursprüngliche schlechte Fassade zu ersetzen. Eckpilaster in Blaustein in Mauerverband in der Fassade, in Ziegeln seitlich, mit Sockel. Kapitell und Gebälk profiliert. Eingangsportal mit geradem Sturz unter dreieckigem Giebel; halbrundes Fenster oben. Schieferdach in Kreuzform, vier dreieckige Giebel freigebend, mit in seiner Mitte darüber ein verkleidetes Glockentürmchen quadratischen Grundrisses. Im schieferverkleideten Westgiebel eine von 1690 datierte Uhr. In der Nordfassade, an der Verbindung des Schiffes mit dem neuen Joch des Vorbaues, quadratisches Treppentürmchen auf hohem Sockel in Abschrägung, in abgestufter Verjüngung. Dahinführend Tür vom Ende des 17. Jahrhunderts, mit abgeflachtem Rundbogen über Quadergewänden . Rechts hiervon Elemente des Sturzes des ehemaligen Einganges, datiert "ANNO 1690". (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Werthplatz
Eupen
4700
Belgien