Kapelle St. Johannes der Täufer

Schiff, Nordwand
Nordfassade
Kreuzigungsgruppe
Sakristei, Westwand
Eingangsportal
Bergkapelle, Grundriss
 
Typologie Kapelle
Jahrhundert 18. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 09.05.1994
Jahr 1712
Kurzbeschreibung 1712 entschloss sich die kirchliche Behörde, die Kapelle im Bergviertel zu errichten und das dort stehende Kapellchen aus dem 15. Jahrhundert durch einen größeren Bau zu ersetzen. Da alle Anwohner des Bergviertels sich vertraglich zum Aufbau und zum Unterhalt des neuen Gotteshauses verpflichteten, war das Werk in kürzester Zeit vollendet. Schon 1729 musste der zu klein angelegte Bau um ein Joch nach Westen vergrößert werden. Eine durchgreifende Umgestaltung und Ausarbeitung "im romanischen Stil" fand in den Jahren zwischen 1867 und 1882 statt. Die herrlich gelegene Bergkapelle ist in Mauerwerk aus unregelmäßigen Bruchsteinen errichtet. Oberhalb des dreiseitig abschließenden Chores sitzt ein kleiner Dachreiter, bekrönt von einem schmiedeeisernen Kreuz mit Wetterhahn aus dem 18. Jahrhundert.
Beschreibung Über dem neuen Eingangsportal zwischen Wappensteinen Schyl von Walhorn und Bergh von Trips, eingemauerte Inschrift 'IESUS MARIA/JOSEPH/REAEDIFICATUM/ANNO 1712'. Geräumige, im Jahre 1729 nach Westen hin vergrößerte Sandbruchsteinkapelle. Neuromanische Ajouten aus den Jahren zwischen 1867 und 1882, so z.B. das jetztige Eingangsprotal im Norden. Glockentürmchen über dem Chor. Einschiffig bei dreiseitiger Apsis mit Eckquadern. Anfangs wahrscheinlich zweijochig, heute drei mit rundbogigen Fenstern mit Zahnschnittgewänden ausgebildete Joche. Links in der Südfassade Anbau des Jahres 1729 mit zum Tal hin im Süden großem Fenster aus Kalkstein mit Zahnschnittgewänden und Rundbogen. In der Mitte spätere Anbauen, die den alten Eingang verdecken. Rechts die Sakristei. Über dem Eingang eine weitere Inschrift über den beiden Wappenschildern: 'ANNO 1599. ANTIQUUM RENOVATUM ET DILATATUM EST. ANNO 1712-29'. " (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Bergkapellstraße
Eupen
4700
Belgien