Belgisch-Preußische Grenzsteine

  B-P Grenzstein Nr. 166 B-P Grenzstein Nr. 100 B-P Grenzstein Nr. 101 B-P Grenzstein Nr. 101 (Alte Ansicht) B-P Grenzstein Nr. 102 B-P Grenzstein Nr. 103 B-P Grenzstein Nr. 104 B-P Grenzstein Nr. 105 B-P Grenzstein Nr. 106 B-P Grenzstein Nr. 107 B-P Grenzstein Nr. 108 B-P Grenzstein Nr. 109 B-P Grenzstein Nr. 110 B-P Grenzstein Nr. 111 B-P Grenzstein Nr. 158 B-P Grenzstein Nr. 161 B-P Grenzstein Nr. 162 B-P Grenzstein Nr. 163 B-P Grenzstein Nr. 164 B-P Grenzstein Nr. 165 B-P Grenzstein Nr. 167 B-P Grenzstein Nr. 168 B-P Grenzstein Nr. 169 B-P Grenzstein Nr. 170 B-P Grenzstein Nr. 171 B-P Grenzstein Nr. 172 B-P Grenzstein Nr. 173 B-P Grenzstein Nr. 175 B-P Grenzstein Nr. 176 B-P Grenzstein Nr. 177 B-P Grenzstein Nr. 178 B-P Grenzstein Nr. 178 B-P Grenzstein Nr. 179 B-P Grenzstein Nr. 180 B-P Grenzstein Nr. 180 B-P Grenzstein Nr. 181 B-P Grenzstein Nr. 181 B-P Grenzstein Nr. 182 B-P Grenzstein Nr. 182 B-P Grenzstein 183 B-P Grenzstein Nr. 184 B-P Grenzstein Nr. 184 B-P Grenzstein Nr. 186 B-P Grenzstein Nr. 187 B-P Grenzstein Nr. 187 B-P Grenzstein Nr. 79 B-P Grenzstein Nr. 81 B-P Grenzstein Nr. 82 B-P Grenzstein Nr. 84 B-P Grenzstein Nr. 86 B-P Grenzstein Nr. 87 B-P Grenzstein Nr. 88 B-P Grenzstein Nr. 88a B-P Grenzstein Nr. 88c B-P Grenzstein Nr. 89 B-P Grenzstein Nr. 89c B-P Grenzstein Nr. 90 B-P Grenzstein Nr. 91 B-P Grenzstein Nr. 92 B-P Grenzsteine Nr. 92d B-P Grenzstein Nr. 92f B-P Grenzstein Nr. 93 B-P Grenzstein Nr. 93e B-P Grenzstein Nr. 93f B-P Grenzstein Nr. 94 B-P Grenzstein Nr. 94 B-P Grenzstein Nr. 94c B-P Grenzstein Nr. 95 B-P Grenzstein Nr. 97 B-P Grenzstein Nr. 98 B-O Grenzstein Nr. 99 B-P Grenzstein Nr. 82 
Typologie Grenzstein
Historischer Zeitabschnitt Deutsche Kaiserzeit (1871 bis 1918)
Jahrhundert 19. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 31.05.1996
Kurzbeschreibung Beim Wiener Kongress 1815 wurde Europa nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo neu geordnet. Mit dem Aachener Vertrag von 1816 legten Wilhelm I., der König der Niederlande und Friedrich Wilhelm III., König von Preußen ihre Staatsgrenzen auf dem rechten Maasufer und entlang des Großherzogtums Luxemburg fest. Das Königreich der Niederlande umfasste die belgischen Provinzen, ohne die heutigen Ostkantone. Diese fielen Preußen zu und verblieben bis zum Ende des 1. Weltkrieges bei diesem Staat. Der Versailler Vertrag von 1919 sprach sie dann Belgien zu. Als Belgien 1830 unabhängig wurde und sich dadurch vom Königreich der Niederlande löste, wurde aus der niederländisch-preußischen eine belgisch-preußische Grenze. Diese Grenzlinie reicht von Schengen (Luxemburg), Stein Nr. 1, über das Dreiländereck in Ouren, Stein Nr. 52 bis zum Dreiländereck in Gemmenich, Stein Nr. 193 und schließlich nach Mook (NL).
Beschreibung Ursprünglich (ab 1840) war diese Grenze mit Eichenholzpfählen markiert. Diese waren auf der preußischen Seite schwarz-weiß und auf der niederländischen Seite orange-weiß gestrichen. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts (ab 1863, also schon zu belgischer Zeit) wurden die verwitterten oder verschwundenen Holzpfähle durch die heute noch stellenweise vorhandenen Steinsäulen ersetzt. Im ehemaligen Kreis Malmedy waren die Steinsäulen sechseckig (bis auf eine Ausnahme achteckig) und im ehemaligen Kreis Eupen finden wir sowohl vier- als auch achteckige Steinsäulen. Auf diesen Grenzsteinen ist die Nummer des Steins eingemeißelt. Zusätzlich befindet sich auf den Steinen im ehemaligen Kreis Malmedy noch einerseits der Buchstaben B (Belgien) und andererseits ein P (Preußen), auf den Steinen im ehemaligen Kreis Eupen ist dies nicht der Fall. Die Steinsäulen ragen ca. 1,70m aus der Erde und sind meist 0,8 m in der Erde verankert. Sie wurden für den Kreis Malmedy ab 1863 durch das Unternehmen Crismer aus Stavelot geliefert. Die Grenzsteine liegen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden von Burg-Reuland, St.Vith, Eupen und Lontzen.