Kirche St. Stephanus (Walhorn)

Turm, Ostwand
Alte Ansicht, Taufbecken
Hauptportal mit Tympanon, Westwand
Typanon, Hauptportal
Spitzbogenfenster
Fenster
Schiff, Südansicht
Netzgewölbe
Gewölbeschlussstein
Kreuzrippengewölbe
Fenster, Westwand des Turms
Turm, Westwand
Ziergiebel mit Uhr
Grabkreuz der Maria Steinmeker
Grabkreuz des Emont Emonts
Grabkreuz des Ian Morsnet
Grabkreuz des Ian Morsnet
Grabkreuz der Elisabet Primgen (?)
Grabkreuz der Elisabet Primgen (?)
Grabkreuz des Johann Schomecker
Grabmal der Familie Hodiamont
Taufbecken
 
Typologie Kirche
Jahrhundert 18. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 09.07.1987
Jahr von 1500
Jahr bis 1900
Datum Zusatz Das Pfarrhaus und die Grabkreuze stehen auch unter Denkmalschutz.
Kurzbeschreibung Inmitten eines eingefriedeten Kirchhofes gelegener Bau, der in verschiedenen Phasen errichtet wurde. So wurde der massive Turm mit doppeltem Rücksprung und schmalen Schießscharten wahrscheinlich im 12. Jahrhundert erbaut. Das Mittelschiff stammt hauptsächlich aus dem 15. Jahrhundert und die Seitenschiffe wurden in den Jahren 1724-1725 wiedererrichtet. Die Apsis ist allerdings vom Ende des 14. Jahrhunderts. 1868 wurde die St. Stephanus Kirche durch den Architekten H. Schneider aus Kassel restauriert. Der Wiederaufbau des oberen Teiles der Kirche wurde durch den Aachener Architekten L. Palm von 1880-1883 begleitet. Dieser versieht die vier neugotischen Schalllöcher mit jeweils einer Uhr.
Beschreibung Dünner oktogonaler Turmhelm mit schmiedeeisernem Kreuz darüber. Heterogenes Mauerwerk. Eingang in der Achse durch ein spitzbogiges Portal neuerer Machart unter Öffnung mit Maßwerk und einem Ochsenauge. S-Ankereisen. Im Norden Sandbruchstein, in den beiden letzten Achsen mit abgestuftem Sockel, wahrscheinlich des 15. Jahrhunderts Kreuz in einem Blausteinkreis unter einer der Öffnungen. Andere Joche in großen, regelmäßig angeordneten Blaubruchsteinen. Im Süden erstes Joch verändert, wahrscheinlich im 19. Jahrhundert, wie die Fassade. Kleine regelmäßige Blaubruchsteine. Zwei zu dieser Zeit erneuerte Öffnungen. Das zweite, dritte und vierte Joch in grobem, schön regelmäßigem Mauerwerk. Spur eines vermauerten Eingangs, der durch einen neueren im nächsten Joch ersetzt wurde. Fünftes und sechstes Joch in kleinen Bruchsteinen im Verband. Zwischen jedem Strebepfeiler, auf den Nord- und Südwänden, große Öffnung, deren Spitzbogen unter Spuren von Veränderungen liegen. Vielleicht einfacher Rundbogen im 18. Jahrhundert? Chor früher mit links der Apsis noch sichtbarer rundbogiger, heute jedoch vermauerter Öffnung. Schmale dreiseitige Apsis vom Ende des 14. Jahrhunderts mit drei spitzbogigen Öffnungen mit Quaderpfosten und gotischem Maßwerk, jede von seltsamem kleinem Blausteinkreuz im Mauerwerk überragt. Ochsenaugen in Form von vierblättrigen Kleeblättern über jeder von ihnen. Über dem Chor Glockentürmchen oktogonalen Querschnittes mit Schallöchern. Schieferdeckungen. In Verlängerung der Apsis 1769 in Blaubruchstein erbaute Sakristei. Stichbogige Öffnungen mit Keilstein. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Dorfstraße
Walhorn/Lontzen
4711
Belgien