Grabbeigabe, Keramikgefäß BR08.04/07.02

Keramikgefäß
 
Inventarnummer BR 08.04/07.02
Historischer Zeitabschnitt HEK II A1+A2 (-470 bis -375)
Typologie Tonprodukt
Kurzbeschreibung Der Keramiktopf mit geglätteter, unverzierte Oberläche stand entweder am Kopf- oder Fußende des Verstorbenen. Die Form des Gefäßes erinnert an Situlen (lat. Eimer), die im etruskischen Raum bevorzugt aus Bronze hergestellt wurden.
Beschreibung Diese Gefäßform mit flachem Boden, konischem Unterteil, leicht gerundetem aber deutlich abgesetztem Schulterumbruch und leicht ausgelegtem Rand ist in der nördlichen Gruppe der Ardennengräber ebenfalls vertreten und kommt beispielsweise in einem Hügelgräberfeld in Bovigny-Courtil (etwa 15 km von Grüfflingen) vor. Parallelen finden sich auch in Hügelgräbern bei Peffingen (Kreis Bitburg, 43 km Luftlinie von Grüfflingen entfernt).
Maße (L x B x H) [cm] H. 15,1 - D. 12,5
Material Keramik