Friedhof Kelmis

1921, wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg konnte der neue Friedhof von Kelmis seiner Bestimmung übergeben werden. Er wurde an der Ausfallstraße nach Aachen angelegt, heute ist er in ein lebendiges Wohngebiet eingeschlossen. Seine Hanglage gestattet eine Sicht über den Ort in die Landschaft und die lässt den Blick auf die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt zu. Die würdige Anlage zur Ehrung der gefallenen Soldaten am Kopf der ehemaligen Hauptachse, der fein gestaltete Ort für das zeitgemäße Hochkreuz sind Blickfänge auf dem gut angelegten Friedhof. Urnenwände und Streuwiesen sind angemessen in die Gräberfelder integriert. Zwei helle, neugotische Memorienkreuze flankieren die Leichenhalle. Ein regelmäßiges Wegenetz erschließt die Friedhofsfläche. Die Laufflächen sind gepflastert oder mit rotem Split bestreut. Obwohl die Gräberfelder dicht belegt sind, wirkt der Friedhof offen, beschnittene Strauchgruppen setzen Akzente. Angesichts seines Alters stammen die ältesten Grabmäler hier erst aus der Zeit zwischen den Kriegen. Sie markieren noch das Wegesystem der ersten Friedhofsanlage. Über vier Eingänge gelangt man auf das Areal, die oberen Zuwege sind stufenfrei. Eine nahezu umlaufende Hecke friedet das Grundstück ein.

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