Friedhof Hergenrath

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war er Kirchhof der kleinen Pfarrkirche St. Martinus, ein vermutlich mittelalterlicher Bau, der nach dem Kirchenneubau abgetragen wurde. Es handelt sich hier also um einen alten Standort. Zahlreiche, in die Umfassungsmauern eingelassene Grabkreuze ab dem 17. Jahrhundert belegen die historische Begräbnisstätte. Heute prägen jedoch überwiegend moderne Grabmäler das Erscheinungsbild des Friedhofs. Über zwei stattliche Eisentore wird die Anlage von der Altenbergerstrasse erschlossen. Gerade Pflasterwege und rote Schotterflächen führen zu den Grabstellen. Eine schöne Leichehalle aus Bruchstein und Backstein von 1913 dominiert das Gräberfeld. In seiner Nähe erinnert ein Felsgestein an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. Im hinteren Abschnitt der Anlage, im Schatten des Hochkreuzes und benachbarter Bäume sind Streuwiese und Urnenplätze angelegt. Kleine Gehölzgruppen setzen Akzente und bilden Räume. Hecken und Mauern grenzen die Friedhoffläche ein aber lassen den Ausblick auf den nahe gelegenen Kinderspielplatz zu.

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