Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Friedhof Walhorn

Die Gründung des Kirchhofs von Walhorn geht ins Mittelalter zurück. Ein Kirchenbau aus der Zeit um 1100 ist bezeugt. Er wurde seinerzeit auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus errichtet. Die Kirche, die heute den Friedhof prägt, entstand im 14. und 15. Jahrhundert, sie wurde jedoch bis ins 19. Jahrhundert verändert. Alte Grabkreuzfragmente aus der Mitte des 17. Jahrhunderts deuten auf das Ater des Kirchhofs hin. Er hat seinen Standort im Ort, im Schatten von St. Stephanus behalten, da eine notwendige Friedhofserweiterung auf einem angrenzenden Grundstück, dem Pfarrgarten, möglich war. Eine kräftige Mauer und eine sie überragende Hecke frieden das Gräberfeld ein. Bäume markieren die zwei attraktiven Zugänge, die den Friedhof von der Ortsmitte aus erschließen. Im östlichen Abschnitt des Areals blieben ältere Grabstätten erhalten. Im Verlauf der Kirchenaußenwände liegt ein Kranz von Grabkreuzen und Grabplatten des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Bei einem Gang um das Kirchengebäude streift man das Hochkreuz, ein Missionskreuz, das an die Missionen im 19. Jahrhundert erinnert. Im Bereich des Chors, von einem Gitter abgeschirmt, steht das stattliche Grabmal derer von Hodiamont. Mit Sichtbezug zum ehemaligen Pfarrhaus erhebt sich das Grabmal für Pfarrer Anton Mennicken, der wesentlich zum heutigen Erscheinungsbild der Kirche beigetragen hat. Von seinem Denkmal aus führt ein Weg am ehemaligen Pfarrhaus vorbei, hinunter zum neuen Friedhof.

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