Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Kapelle St. Bartholomäus (Wiesenbach)

Kapelle mit Friedhof
Chorgewölbe-Malereien, Nordseite, Löwe
Kreuzrippengewölbe
Chorgewölbe-Malereien, Südseite, Engel
Gesamtansicht von Westen
Tisch mit zwei Sitzbänken
Eingangstür
Südseite
Historische Aufnahme
Kapelle
Kapelle
Kapelle
 
Typologie Kapelle
Historischer Zeitabschnitt Mittelalter
Stile Gotik
Jahrhundert 15. Jahrhundert
Schutzstatus geschütztes Denkmal
Datum der Unterschutzstellung 15.10.1937
Kurzbeschreibung Die malerisch von Linden und einer Einfriedungsmauer umgebene kleine Kapelle ist eines der schönsten und ältesten Baudenkmäler der Gemeinschaft. Die erste Bauphase wird um das Jahr 876 angesetzt. Die fein gezeichneten Wandmalereien im gotischen Chor der Kapelle sind in der Region einzigartig. Unter dem Eingangsportal lagen einige Grabplatten aus Schiefer, die bei der Renovierung von 1997/98 im Inneren der Kapelle an der Südwand unter der Empore befestigt wurden. Eindrucksvoll sind auch das romanische Wasserbecken, die Tür aus Eichenbrettern mit Nägeln und die gotischen Skulpturen. Die Kapelle zählt zu den ersten geschützten Objekten Belgiens.
Beschreibung Malerische, geweißte, einschiffige Kapelle, um das Jahr 1000 mit gotischem Chor. Restaurierung im Jahre 1680 wie es die Inschrift im Rundbogen der Tür bezeugt: "IN HONORE, SANTI. BARTOLOMEI. RENVATUM ANO 1680". Gefahr des Verfalls im Jahr 1794 und erneute Restaurierung. Heute zu stark hergerichtete Umgebung zur Straße hin, was der Einfriedungsmauer und den geschützten Linden ihren Charakter raubt. Als alte Saalkirche betrachtet mit Wandgemälden, langes verputztes Bruchsteinlanghaus unter Schiefersatteldach mit Aufschieblingen, davor breites Walmdach auf zwei gotischen Säulen aus bemaltem Stein, so ein Wetterdach bildend, mit gotischem Chor des 15. Jh.s mit dreiseitiger Apsis mit Strebepfeilern und dahinter in der Achse eine Sakristei. Glockentürmchen über dem Walm. Satteldach über dem zweijochigen Schiff und dem geraden Chor, verschiedene Fenster Sandstein gestrichen mit verschiedenartigen Stützen über ausgekragten Pfosten. Unter dem Eingangsportal Grabinschriften in den Schieferplatten auf dem Boden. Diese wurdeb jedoch bei der Renovierung von 1997/98 im Inneren der Kapelle an der Südwand unter der Empore befestigt. Hervorragender Türflügel in Eichenbrettern mit Nägeln. Im Schutze des Windbrechmäuerchens Mauerwerk mit Schieferplatten als Tisch und Bänke. In der langen Seite eine horizontale, ausgesparte Nische. In direkter Nähe kleiner verputzter Bau mit Rahmungen in Rotsandstein, früher als Einsiedelei dienend. (Quelle: Denkmälerverzeichnis)
Wiesenbacherstraße 50
Wiesenbach
4780
Belgien