Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Grabmal Walhorn 02

Vorderansicht
Lageplan
 
Friedhof Walhorn
Inventar Nr. 002
Stile Neue Sachlichkeit
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1930er Jahre
Kurzbeschreibung Familiengrabstätte Hamacher
Mehrteilige Stele aus Kalkstein mit integriertem Kreuz der 1930er Jahre.
Zugehöriges Beisetzungsjahr 1933.
Beschreibung Auf einem breiten, zweistufigen Sockel mit Inschrift steht in der Mittelachse die hochrechteckige Stele, die am Kopf winklig endet. Ihre Ränder sind mit einem Randschlagband gefasst. Auf ihrer Front sitzt erhaben ein aus dem Stein gearbeitetes Antoniuskreuz mit breitem Stamm und breiten Kreuzarmen. Daran hängt ein Korpus aus Metall (Viernageltypus). Seitlich, im unteren Abschnitt der Stele steht je ein steinerner Würfel. Die Stele schneidet mit ihrer Außenkante in den Würfel ein. Auf ihrer Front ist in Metalllettern die Inschrift angebracht.

Die klassische Stele, hier von einem unaufdringlichen, integrierten Kreuz bestimmt, gehört zu den gängigen Grabmalformen in der Zeit zwischen den Kriegen. Ihre einfache und sachliche Machart ohne überflüssiges Dekor nimmt schon die Schlichtheit, die für die Grabmalformen der folgenden 1950er Jahre steht, vorweg. Ein eindrucksvoller Grabstein aus einfachen geometrischen Formen, der den Übergang von der tradierten Formensprache zur „Neuen Sachlichkeit“ dokumentiert.
Typologie Grabstele
Lontzen
Belgien