Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Grabmal Walhorn 06

Vorderansicht
Lageplan
 
Friedhof Walhorn
Inventar Nr. 006
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1920er/30er Jahre
Kurzbeschreibung Familiengrab Peter Jonas
Mehrteilige integrierte Grabstele aus Kalkstein der 1920er / 30er Jahre. Hier in Zweit- oder Weiterverwendung.
Beschreibung Auf einem dreiteiligen, vor- und zurückspringenden Sockel erhebt sich in der Mittelachse die Stele in Form eines stilisierten Kreuzes, deren oberer Abschluss mehrfach geschweift ausläuft. Auf der Front ist hier ein einfaches Kreuz mit Strahlenkranz flachplastisch ausgearbeitet. In der Mitte hängt ein kleiner Korpus aus Metall. Darunter sind steinerne Inschrifttafeln aufgesetzt mit eingeschlagener Inschrift. Seitlich der Plinthe fügt sich je eine Inschriftplatte mit Inschrifttafel aus schwarzem Granit an. In den Ecken zwischen Stele und Inschriftplatte ist buchstützenartig je eine geschweifte Platte eingefügt. Verschiedene Werksteine wurden mit einer Rand- oder Aufschlagscharrur ausgestattet.

Die klassische Stele, hier von einem unaufdringlichen, integrierten Kreuz bestimmt, gehört zu den gängigen Grabmalformen in der Zeit zwischen den Kriegen. Die Formenvielfalt und Oberflächenstrukturen sprechen für diese Zeit. Das Objekt wurde aus seriell erstellten Einzelteilen individuell zusammengesetzt. Das Objekt dokumentiert, welche Variationsmöglichkeiten bei der Gestaltung eines Grabmals bestanden in Abhängigkeit von Formgefühl und potentiellen Möglichkeiten der Menschen in diesem Zeitraum.
Typologie Grabmal
Lontzen
Belgien