Auf den Spuren unserer Kultur und Geschichte

  • Kirchen, Burgen, Gräber, Wälle und Friedhöfe.

  • Bäume, Weiher, Plätze, Gärten und Täler.

  • Dialekte, Gemälde, Fotos, Karten, Schriftstücke und Bücher.

Sie alle und noch vieles mehr machen das kulturelle Erbe unserer ostbelgischen Heimat aus. Damit Sie diese Schätze entdecken können, schnürt das Ministerium immer wieder Themenpakete und -routen. Suchen Sie sich einfach ein Thema aus und begeben Sie sich auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

Grabmal Schönberg 32

Vorderansicht
Vorderansicht
Seitenansicht
Lageplan
 
Friedhof Schönberg
Inventar Nr. 032
Stile Neugotik
Jahrhundert 19. Jahrhundert
Jahr 1872
Kurzbeschreibung Grabmalfragment in Form einer gotischen Fiale aus Buntsandstein, datiert 1872.
Beschreibung Die Fiale erhebt sich auf einem Postament mit pilasterartiger Eckausbildung, dessen Front Maßwerkblendnischen für eine große Inschrift zeigt. Darauf steht ein tabernakelartiger Aufsatz, der von Eckpfeilern mit Maßwerkbesatz gefasst ist, in Spitzbögen endet und mit Maßwerkblendnischen ausgestattet ist. Die Blendnischen zeigen eingeschlagene Inschriften. Über den Eckpfeilern setzen kleine mit Krabben besetzte Spitzen an, die bekrönende Kreuzblume fehlt. Über der Mitte steigt ein eine profilierte Basis für einen Aufbau (Spitze oder Kreuz?) auf.

Charakteristisches Grabmal, dessen Gestaltungsmerkmale alle der Neugotik entsprechen. Mit dem Weiterbau des Kölner Domes gewann der gotische Baustil wieder an Bedeutung, die Neugotik wurde verpflichtend für den Neubau katholischer Kirchen im Rheinland. Für die Grabmäler wurden ebenfalls neugotische Formen empfohlen. Original erhaltenes, jedoch desolates Grabmalfragment vom Ende des 19. Jahrhunderts. Grabmäler aus diesem Zeitraum sind hier eher selten erhalten.
Typologie Grabmal
St. Vith
Belgien